Climate Action in Alpine Towns

Die Wahrnehmung der Alpen ist oft ländlich und nicht „urban“. Rund ein Drittel der Einwohner lebt jedoch in dicht besiedelten Alpenstädten mit einzigartigen Merkmalen. Der Schweizer Vorsitz der Alpenkonvention wird 2021/2022 einen wissenschaftlichen Bericht über den Zustand und die territorialen Auswirkungen dieser Alpenstädte erarbeiten. Mit diesem Projekt möchte der Schweizer Vorsitz einige der Erkenntnisse des Berichts durch konkrete Maßnahmen ergänzen. Darüber hinaus wird das Projekt auch eine der sechs Pilotaktionen der Territorialen Agenda 2030 der Europäischen Union sein. Die Schweiz möchte das Atelier Urbain – Climate Action in Alpine Towns in den Mittelpunkt des Pilotprojekts stellen. Dies wird die Expertise der Alpenkonvention zum Thema Klima mit Fragen der Raumentwicklung im Rahmen der „grünen“ Priorität der Territorialen Agenda verbinden und zeigen, dass Gemeinden bereits jetzt mit niedrigschwelligen Klimamaßnahmen beginnen können – wobei die Alpenstädte die Führung übernehmen. Die Schweiz möchte die folgenden Fragen beantworten:

  • Wie können wir niederschwelliges Klimahandeln in der Raumplanung entwickeln?
  • Wie können wir die Zivilgesellschaft stärker in Planungsprozesse einbeziehen, die sich auf Klimahandeln beziehen?
  • Wie verändert diese Einbindung das Bewusstsein der Bürger für eine gesunde Umwelt in ihrer Stadt? Wie wirkt sich dies auf die Wahrnehmung der Lebensqualität aus?
  • Wie sollten Klimapolitik und -strategien an dieses besondere Gebiet und diese Kultur angepasst werden? Könnten die Alpen eine Modellregion werden?
Timeline: 2020 - 2022
Partners: Trento, Annecy, Belluno, Chambéry, Sonthofen, Tolmin, Idrija, Villach und Brig-Glis
Financed by: Swiss Federal Office for Spatial Development