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YPAC News

20.12.2013

Nichts

Du fragst, was getan werden muss? Nichts.<br/><br/>Alles ist Abfall, es ist nur eine Frage der Zeit, hat meine Mutter oft gesagt. Jetzt sagt sie's nicht mehr, sie hat wichtigere Dinge zu tun. Oder sie hat keine Lust mehr auf diesen Gedanken. Sie hat natürlich in ihrem alltäglichen Ausspruch von Gegenständen gesprochen, die kaputt oder verloren gehen. Ich solle mir keine Gedanken zum zerbrochenen Teller oder zur verlorenen ID machen. Alles sei irgendwann Abfall.

20.12.2013

Ich bin es

Du Weltverbessererin!, sagen alle,<br/>"Immer musst du arbeiten, während andere nur rumsitzen.<br/>Immer willst du verändern, während <br/>andere verdrängen und vergessen."

20.12.2013

Get up!

Liebe zukünftige Generation!<br/><br/>Wenn ihr das Licht der Welt erblickt, wird sich viel verändert haben. Hoffentlich könnt ihr ohne Sorgen leben und habt nicht die Probleme, welche wir jetzt haben oder sogar noch schlimmere.

20.12.2013

Manifest für ein frühes Sterben

Ich bin bald 50. Mein Vater 90. Mein Sohn 10. Ich mache mir Sorgen. Die immer neuen Mittel, mit welchen wir Wege suchen, unseren Tod hinaus zu zögern, sind schlecht. Die neuen Alten sind wirklich alt. Sie sind so alt, dass die Gehirne, welche die Evolution für ein 30 Jahre dauerndes Leben vorgesehen hat, in den 100-jährigen Schädeln schon lange wie Käse verrottet sind - bedingt durch die den vielen E-Stoffe, Schadstoffe und Schadstoffbekämpfer.

20.12.2013

Wie viel Zeit bleibt uns?

30 Jahre sind eine lange Zeit. Ich werde vielleicht eine Familie haben, vielleicht auch nicht, werde Dinge vergessen und verdrängt, werde gearbeitet und hoffentlich auch Dinge genossen haben. Vielleicht habe ich Erfolg im Beruf, vielleicht werde ich auch bei McDonalds arbeiten - wenn es Fast Food dann noch gibt.

20.12.2013

Liebe María,

Von dir weiss ich nur, dass du in einem Land ausserhalb von Europa, ausserhalb der Alpen aufwächst. Du hast eine grosse Familie und wahrscheinlich viele Freundinnen, aber ich weiss nicht einmal, ob du zur Schule gehen kannst.

20.12.2013

Liebe Frau Mpe-Nke,

Ich habe gehört, dass Ihr Dorf abgerissen werden soll. Das ist furchtbar schade! Ich kann mich noch sehr gut an die wenigen Tage erinnern, die ich dort verbracht habe: die blau bemalten Häuser, die imposanten grossen Bäume, die einen Ring um die Lichtung bilden und fast wie ein Monument daran erinnern, wie heilig Ihr von der Welt des Wirtschaftswachstums und der Widersprüche abgeschnittenes Dorf ist. Ein Garten Eden...

20.12.2013

Blick vom Patscherkofel

Die Sonne geht gerade unter. Ich sitze im braunen und dürren Gras, das nur noch selten auf dem Patscherkofel zu finden ist. Durch die Umweltverschmutzung und die Klimaerwärmung hat die Natur deutlich an Schönheit verloren: Blumen stehen nur noch vereinzelt im Schatten der Bäume, die wiederum nur wenige Blätter haben. Das Gras ist vertrocknet und knirscht wie Laub im Herbst, wenn man darauf geht. Viele halten Abstand zu den kleinen Fleckchen Wiese, um wenigstens das bisschen, was davon übrig geblieben ist, zu schonen. Steinböcke, Adler und andere Tiere, die hoch oben in den Alpen lebten, kennt die jüngste Generation der Menschen nicht mehr.

30.12.2013

Die Politik nimmt die Jugendlichen ernst

Das Jugendparlament zur Alpenkonvention YPAC tagte im März 2013 in Sonthofen, Alpenstadt des Jahres 2005. Christian Volz, Lehrer am Gymnasium Sonthofen und einer der Organisatoren, über selbstbewusste Schüler, aufgeschlossene Politiker und seine Erwartungen an die Alpenstädte.

16.04.2013

Lecco: Weichen gestellt für enkeltaugliche Stadtpolitik

Am 5. April eröffnete Lecco feierlich sein Alpenstadt-Jahr. Mit dabei eine Delegation des Jugendparlaments zur Alpenkonvention. Gemeinsam setzten sie Initiativen für mehr Nachhaltigkeit in den Alpenstädten.

Chamonix GapChambéryBrig-GlisSondrioSonthofenHerisauTrentoBozenBad ReichenhallBad AusseeBellunoVillachMariborIdrija Annecy Lecco Tolmezzo Tolmin karte_alpen.png

 

 

 

Meine Alpenstadt der Zukunft

Folio des Jugendparlaments der Alpenkonvention 2013 in Sonthofen/D

 
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