Ausstellung "Die Alpen 2020 - die neuen Transversalen"Zum ersten Mal wurden die vier Basistunnels Gotthard, Lötschberg, Brenner und Lyon-Turin an einem Ort vorgestellt. Diese " Grossprojekte des 21. Jahrhunderts " werden den alpenquerenden und europäischen Verkehr bis zum Jahr 2025 revolutionieren und einen massiven Ausbau des kombinierten Güterverkehrs Schiene/Strasse sowie des Hochgeschwindigkeitsverkehrs für Reisende ermöglichen. Bei der Ausstellung (2000 m²) wurden auch die transeuropäischen Verkehrsnetze (Schiene, Wasser, Luft, Strasse) und die nachhaltige Verkehrspolitik der Europäischen Union vorgestellt. Im Rahmen der Ausstellung fand zudem eine europäische Tagung statt - www.alpes2020.org. Zielsetzung:Ziel ist es, den nachhaltigen Verkehr und die nachhaltige Entwicklung des Alpenraums und Europas zu fördern. Durchführung:Die europäische Tagung bot hochrangigen Politikern wie dem für Verkehr zuständigen Vizepräsidenten der Europäischen Kommission Jacques Barrot und dem französischen Verkehrsminister Dominique Perben Gelegenheit, verstärkt für das Projekt Lyon-Turin und dessen Finanzierung zu werben, damit 2009/2010 mit dem Bau des neuen, 53 km langen internationalen Tunnels begonnen und die neue Eisenbahnstrecke (einschliesslich Tunnel) zwischen 2020 und 2025 in Betrieb genommen werden kann. Wirkung:10 000 Personen, darunter 3.000 SchülerInnen und StudentInnen aus der Region Rhône-Alpes besuchten die Ausstellung. Die europäische Tagung, an der 800 Personen teilnahmen, unterstrich das Interesse der Akteure aus Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Vereinen an diesen Grossprojekten und insbesondere dem Projekt Lyon-Turin, dessen Realisierung entscheidend ist für die Zukunft der Region Rhône-Alpes und der südeuropäischen Länder sowie für das Gleichgewicht der Europäischen Union im Zuge der Osterweiterung. Beteiligte:Die Stadt Chambéry, das Departement Savoyen und die Region Rhône-Alpes zusammen mit 40 Partnern. Laufzeit:Tagung: 1 Tag, Ausstellung: mehrere Monate in Chambéry, vom 13.2. bis 2.9.2007 in Paris Ansprechperson:
Mairie de Chambéry |

