Dossiers
Klimawandel und Alpen
Die Neunzigerjahre waren global gesehen die wärmste Dekade seit Beginn zuverlässiger instrumenteller Messreihen um 1860, und höchstwahrscheinlich auch die wärmste des letzten Jahrtausends. Für die Alpenländer sind die jüngsten Ergebnisse bezüglich der Hydrosphäre, d.h. Wasserkreislauf, und Kryosphäre, d.h. Schnee und Eis, von besonderer Bedeutung. Weniger Schnee und mehr Regen werden die Winter der Zukunft bestimmen. Schon bei einer Erwärmung um 1°C wird die mittlere Dauer der Schneebedeckung in manchen Regionen um 4 bis 6 Wochen zurückgehen. Hoffnungsträger im Klimadilemma sind die kommunale Energiepolitik, der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energie und die Förderung einer nachhaltigen Lebens- und Wirtschaftsweise.
Energieeffiziente Häuser aus regionalem Holz im Alpenraum
Wissen Sie eigentlich, wie viel Geld Ihnen Ihr Haus dank schlechter Energieausnutzung täglich aus der Tasche zieht? Sparen Sie sich`s - und gönnen Sie sich obendrein ein angenehmes, gesundes Raumklima und viel Sonnenlicht in den eigenen vier Wänden.
Mit diesem Dossier unterstützen wir Sie dabei. Wir informieren über energieeffiziente und ressourcenschonende Bau- und Sanierungsweisen und liefern Anregungen und Informationen zur Verwendung von regionalem Holz als Bau- und Brennstoff.
Neben einem Hintergrundbericht finden Sie viele nachahmenswerte Projektbeispiele, Literatur- und Veranstaltungshinweise und werden über die aktuellen Entwicklungen auf dem Gebiet des nachhaltigen Bauens im Alpenraum auf dem Laufenden gehalten.
Das Dossier ist Ergebnis eines Projektes, das die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA im Jahr 2004 im Auftrag des Fürstentums Liechtenstein durchgeführt hat.
Klimawandel und Alpen
Die Neunzigerjahre waren global gesehen die wärmste Dekade seit Beginn zuverlässiger instrumenteller Messreihen um 1860, und höchstwahrscheinlich auch die wärmste des letzten Jahrtausends. Für die Alpenländer sind die jüngsten Ergebnisse bezüglich der Hydrosphäre, d.h. Wasserkreislauf, und Kryosphäre, d.h. Schnee und Eis, von besonderer Bedeutung. Weniger Schnee und mehr Regen werden die Winter der Zukunft bestimmen. Schon bei einer Erwärmung um 1°C wird die mittlere Dauer der Schneebedeckung in manchen Regionen um 4 bis 6 Wochen zurückgehen. Hoffnungsträger im Klimadilemma sind die kommunale Energiepolitik, der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energie und die Förderung einer nachhaltigen Lebens- und Wirtschaftsweise.
Moderne Architektur in den Alpen
Die typische alpine Bauweise richtet sich seit jeher nach den Bedürfnissen der Bevölkerung, nach der Notwendigkeit zu überleben. Sie ist somit eine architektonische Richtung, die durch die Einschränkungen und Eigenheiten der Gebiete diktiert wird. Die alten Gebäude, die heute als typisch oder traditionell gelten, sind nicht das Ergebnis von Entscheidungen, sondern Folgen der Notwendigkeit. Die verschiedenen Ansiedlungen, Häuser, Ställe, Kultstätten und Nebengebäude wurden damals also weder gemäß besonderen architektonischen Stilrichtungen erbaut, noch aufgrund persönlicher Vorstellungen, sondern sie folgten verpflichtenden Kriterien und stützten sich auf unabdingbare Gleichgewichte. Gibt es also eine moderne Architektur in den Alpen?

