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Die fünf Ziele

Alpenbewusstsein stärken:
Die "Alpenstadt des Jahres" ist Teil der Alpen und hat damit Anteil an diesem wertvollen Lebens-, Kultur- und Naturraum im Herzen Europas. Die "Alpenstadt des Jahres" nimmt ihre besondere Verantwortung für die Erhaltung des kulturellen und natürlichen Erbes wahr und bemüht sich um dessen nachhaltige Entwicklung.

Bevölkerung beteiligen:
Die Aktivitäten und Anlässe im Rahmen der "Alpenstadt des Jahres" sind öffentlich. Alle interessierten Personen und Vereinigungen (z.B. aus Gewerbe, Kunst und Ökologie) können und sollen mit eigenen Projekten mitwirken. Kinder und Jugendliche sollen besondere Freiräume erhalten, da sie ihre Bedürfnisse und Interessen als künftige Erwachsene entwickeln und artikulieren müssen.

Brücken zur Region festigen:
Städte schlagen Brücken: Einmal zu den umliegenden Regionen, dann zu entfernten Gebieten außerhalb des Alpenraumes. Die "Alpenstadt des Jahres" reflektiert ihre Funktionen und Wechselbeziehungen mit den jeweiligen Regionen. Sie sucht nach konkreten Möglichkeiten einer "neuen Partnerschaft" zwischen Stadt und Land.

Zukunft nachhaltig gestalten:
Die "Alpenstadt des Jahres" erkennt die Grundsätze der Alpenkonvention an, diesem Konzept für eine nachhaltige Entwicklung im Alpenraum. Die "Alpenstadt des Jahres" verpflichtet sich, in möglichst vielen der zwölf Bereiche der Alpenkonvention (z.B. Energie, Verkehr, Kultur, Naturschutz) konkrete und innovative Umsetzungsschritte zu entwickeln und sie auch durchzusetzen.

Zusammenarbeit ausbauen:
Die "Alpenstadt des Jahres" entwickelt und pflegt enge Kontakte mit den anderen Städten in den Alpen zum Austausch von Erfahrungen und zur Erarbeitung gemeinsamer Interessen als Alpenstädte. Die "Alpenstadt" setzt im Folgejahr besondere Akzente in Städten ausserhalb des Alpenraums, vor allem in ihren Partnerstädten.


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